In neuen Trikots den Tabellenführer überrascht
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Spielbericht der E-Jugend
Gleich doppelten Grund zur Freude hatte die E-Jugend der SG Stahl bei ihrem Heimspiel gegen den TSV Wefensleben. Vor Anpfiff der Partie bekam die Mannschaft einen neuen Trikotsatz, gesponsert durch das Unternehmen Reha-Med Blankenburg, überreicht. Ein herzliches Dankeschön für dieses großartige Engagement in die lokale Nachwuchsförderung. Voller Stolz und durch das neue Outfit zusätzlich motiviert erkämpften die Harzer im Anschluss gegen den bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer ein überraschendes 21:21 (12:12).
Beide Teams boten von Anfang an ein hochklassiges Handballspiel. Dabei erwischten die Gastgeber zunächst den etwas besseren Start und setzten das erste Ausrufezeichen. Im weiteren Verlauf entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch. Besonders Leon
Fritzsche und Fridtjof Landsmann sorgten in der Offensive der Blütenstädter immer wieder für Entlastung. Von Tim Köhler gekonnt in Szene gesetzt, behaupteten sich beide mit energischen Eins-gegen-eins Aktionen gegen die beste Defensive der Liga. Die Stahl-Abwehr um Klaus Semella, Felix Marzin und Valentin Hass presste früh und verteidigte entschlossen gegen die wendigen Angreifer des TSV. Mitte der ersten Halbzeit gelang es den Gästen das Spiel zum 8:10 zu drehen. Doch auch die Blankenburger hatten umgehend eine passende Antwort parat. Nach ihrer Einwechslung reihten sich Hanna Fischer und Tristan Hass nahtlos in das Mannschaftsgefüge ein und erkämpften wichtige Ballgewinne. Mats Abel traf zur erneuten Führung, die aber nicht bis zur Pause hielt. Der 12:12 Halbzeitstand nach intensiven 20 Minuten spiegelte das ausgeglichene Niveau wider.
Zu Beginn der zweiten Hälfte wuchs dann Tom Gierak im Blankenburger Tor über sich hinaus. Mit starken Paraden, darunter ein gehaltener Penalty, war er in dieser Phase ein wichtiger Rückhalt. Im Gegenzug nutzten Valentin Hass und Emma Marquardt die sich bietenden Lücken clever aus und erhöhten zunächst auf 17:13. Der Tabellenerste aus Wefensleben besann sich im Anschluss an eine Auszeit wieder auf seine Stärken, ließ den Ball gekonnt laufen und glich nach 33 Minuten zum 18:18 aus. In der Schlussphase mussten beide Mannschaften dem hohen Tempo Tribut zollen, sodass vor allem im Angriff nicht mehr alles funktionierte. Trotzdem zeigten die Blütenstädter weiter eine engagierte Leistung, bewiesen Moral und belohnten sich über einen mutigen Durchbruch durch die Abwehrkette mit dem 21:20. Den Sieg vor Augen, vergaben sie im Anschluss aber ihre Kontermöglichkeiten, sodass die Gäste 10 Sekunden vor Abpfiff noch zum 21:21 ausgleichen konnten. Am Ende ein verdientes Remis, das sich für die Harzer ein bisschen wie ein Sieg anfühlte. Der Lohn für die konstante Weiterentwicklung des gesamten Teams.
Die SG Stahl spielte mit: Spott (TW), Witte, Gierak (TW), V. Hass (3), Schulz, Abel (1), T.
Hass (1), Fritzsche (7), Marquardt (3), Marzin, Köhler, Freudenberg, Landsmann (6), Herdam, Fischer, Semella
Inhaltlich verantwortlich nach §55Absatz 2 RStV Malter, R. SG Stahl Blankenburg Abt. Handball Regensteinsweg 12 38889 Blankenburg!